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Tag : Edelsteine

08 Nov 2018

Weihnachtsausstellung 17. und 18.11.2018

17. und 18.11.2018
Samstag und Sonntag
jeweils von 11:00 – 18:00 Uhr

Zu Beginn dieser wunderbaren Weihnachtszeit möchten wir Sie ganz herzlich zu unserer diesjährigen Weihnachtsausstellung am alten Bahnhof in Frömern einladen. Lassen Sie sich von der besinnlichen Stimmung unserer kleinen Weihnachtswunderwelt einfangen und erleben Sie unsere einzigartigen Schmuckstücke in besonderer Dekoration.

Für das leibliche Wohl sorgt das neue Cafe & Konditorei Törtchenschmiede, in welchem Sie Konditormeisterin Anna-Lena Schultz ab sofort am alten Banhof mit wunderbaren Törtchen- und zahlreichen Cafe-Kreationen umsorgt.

Das ist aber noch nicht alles, das gesamte Interior der Törtchenschmiede sowie die Ausstellungsstücke im Gewölbekeller darunter werden von unserem neuen Geschäft “Juvenile Home” zum Kauf angeboten.

Ebenso wird das Atelier Kunststück von Janna Steimann an beiden Ausstellungstagen individuelle Bilder/Zeichnungen präsentieren und fertigt auch wunderbare Bilder nach Kundenwunsch an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team des Atelier Juvenile

31 Jul 2018

Die Sonne strahlt…

… und wir nutzen die Zeit vom 01.08.2018 bis einschließlich zum 31.08.2018 für eine kleine Sommerpause und unsere Werkstatt bleibt geschlossen. Das heißt aber nicht, dass Sie in dieser Zeit gänzlich auf uns verzichten müssen 🙂

Sie können gern telefonisch (0177/4932688) einen Termin mit uns abstimmen und dann beraten wir Sie wie gewohnt ausführlich zum Thema Schmuck.

Ab dem 01.09.2018 haben wir dann wieder regulär von Mittwoch – Samstag von 10:00 – 18:00 Uhr für Sie geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

20 Apr 2018

Was ein wunderbarer Frühling…

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Alles blüht auf und die Sonne lacht… wir laden Sie sehr herzlich zu einem genußvollen Kaffee auf unserer Terasse ein. Gern beraten wir Sie dabei ausgiebig rund um das Thema Schmuck und zeigen Ihnen unsere neuesten Kostbarkeiten. Natürlich können Sie auch Ihren alten Schmuck wieder bei uns aufblühen lassen. Bringen Sie Ihre Schmuckstücke einfach mit und wir verhelfen zu neuem Glanz…

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in diesem wundervollen Ambiente bei uns am alten Bahnhof!

Liebe Grüße
Ihr Team des Atelier Juvenile

11 Mar 2018
26 Sep 2017

Karibu Temeke! Herzlich willkommen!

Wir hatten heute besonderen Besuch von einer Delegation aus Tansania (Da-res-Salaam/ Temeke), die einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer Goldschmiede erhalten hat. Unter anderem wurde ein kleiner Doku-Film über die Anfertigung eines Ringes sowie das Fassen von Brillanten gezeigt, den unser Photograph Jörn Spiegelberg gedreht hat. Wir haben viele interessante Gespräche in Englisch und notfalls auch mit Hand und Fuß geführt 🙂

Zum Abschluss wurden in unserem neuen Photostudio, welches im November eröffnen wird, viele lustige Photos geschossen und zum Abschluss ein Gruppenphoto festgehalten. Vielen lieben Dank – es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

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10 Apr 2017

Ohhh, du schöne Frühlingszeit…

Es ist ein wunderschöner Frühling und die Spargel- und Erdbeersaison ist im kommen… suchen Sie noch jemanden, der den Frühjahrsputz für Sie übernimmt?

Wir bieten Ihnen an, Ihre Schmuckstücke gratis bei uns reinigen und auch den Sitz der Steine kontrollieren zu lassen.

Na, ist das kein Angebot?

Schauen Sie doch mal bei uns vorbei, dann können wir Ihnen auch gern unsere neuesten Schmuckstücke zeigen und Sie auch sonst bei allen Fragen rund um das Thema Schmuck beraten!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Viele Grüße
das Team des Atelier Juvenile

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03 Mar 2017

Azubi-Blog Februar 2017

Liebe Kunden,

im folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeiten unserer beiden Auszubildenden offenbaren. Von Zeit zu Zeit erhalten unsere Auszubildenden besondere Aufgaben in Ihrer Ausbildung. In diesem Monat haben beide die Aufgabe erhalten sich selbstständig auf einer Fachmesse einen Edelstein auszusuchen und dafür eine passende Ringschiene herzustellen und den Edelstein einzufassen. Im folgenden haben Sie beschrieben welche Arbeitsschritte zur Herstellung notwendig waren.

Wir hoffen, dass dieser „Azubi-Blog“ auf Ihr Interesse stößt und werden auch zukünftig in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder Berichte unserer Auszubildenden hier veröffentlichen.

Viel Spaß!


Josephin Doepner

Gelbgoldring mit Turmalin

Material: 585/000 Gelbgold

Edelstein: grüner Turmalin (im Oktagonschliff)

Die Idee:

Es soll passend zu dem vorher ausgesuchten Edelstein ein Ring aus Gelbgold gebaut werden. Da der Stein geradlinig ist, habe ich mich für einen eckigen und ebenfalls geradlinigen Ring entschieden, welcher aus 2 parallel laufenden Ringschienen besteht, auf welchen oben eine Krappenfassung mit dreieckigen Stotzen sitzt, welche jeweils an den vier Ecken des Turmalins sitzen. Zusätzlich wird der Stein durch einen dünnen Rahmen gehalten, welcher zwischen den Stotzen sitzt.

Für die Stabilität des Ringes sind an der Unterseite drei rechteckige Stege angebracht, welche alle den gleichen Abstand haben und rechtwinklig zu den beiden Ringschienen sind.

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Vorbereitung:

Gelbgold einschmelzen und in einen Rundeinguss gießen, diesen dann walzen um ihn anschließend zu einem Draht mit viereckigem Profil (=Vierkantdraht) zu ziehen. Einen Teil des Drahtes für die zwei Ringschienen platt walzen von einer Seite so, dass ein rechteckiges Profil dabei herauskommt. Den anderen Teil für die Fassung des Steines weiter als Vierkantdraht runterziehen.

Ringschiene:

Den rechteckigen Draht um das parallellaufende Ende eines Kugelpunzens wickeln, dazu wird das untere Stück des Drahtes mit dem Kugelpunzen in einen Schraubstock eingespannt und der Draht dann so eng wie möglich um den Punzen gewickelt, wobei darauf geachtet werden muss, dass der Draht möglichst keine großen Lücken zwischen den Wicklungen aufweist und für zwei Ringschienen ausreicht.

Nach dem Wickeln wird der Draht durchgesägt, um die beiden Ringschienen zu erhalten, welche nach dem Sägen voreinander gebogen werden und, falls nötig noch mehrmals mit der Säge durch an der Öffnung durchgesägt werden müssen, bis die Ringschiene gerade aufeinandertrifft. An der offenen Stelle der Ringschienen diese mit einem Laserpunkt fixieren, damit sich der Ring beim Löten nicht verzieht.

Beide Ringe löten, danach abbeizen, dann die Lotstellen versäubern und die Seitenkanten polieren.

Rahmen:

Für die Fassung den dünnen Vierkantdraht noch etwas weiter runterziehen, dann in zwei Teile sägen, die jeweils etwas Länger als eine kurze und eine lange Seite zusammen sind. Dann bei beiden Drahtstücken an der Stelle einsägen, an der die Ecke der Fassung wäre. Diese dann zuerst mit einer Dreikantfeile bis kurz vor Ende des Drahtes feilen und anschließend mit einer Vierkantfeile einfeilen, bis man auf der anderen Seite eine leichte Linie sieht.

->Wichtig ist darauf zu achten, dass die eingefeilte Kerbe rechtwinklig zum Draht ist

Als nächstes die beiden Winkel an der eingefeilten Stelle knicken, mit Hilfe des Winkels kontrollieren ob diese rechtwinklig sind, dann mit dem Laser fixieren und löten. Bei beiden Winkeln jeweils die kurze Seite auf die endgültige Länge feilen, dann die beiden Winkel aneinander fixieren, dass sie einen Rahmen ergeben. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stein später in dem Rahmen liegt und so zusätzlich gehalten wird. Anschließend die Winkel aneinander löten, die Lötstellen versäubern und den Rahen innen schräg anfeilen, dass der Stein in dem Rahmen aufliegt.

->Schwierigkeit: Der Edelstein hat an den beiden kurzen Seiten nach unten nur eine sehr geringe abfallende Facette, weshalb der Rahmen an den kurzen Seiten sehr dünn wurde und der Stein nicht komplett an dem Rahmen aufliegt.

Stotzen:

Den dünnen Draht in vier Teile sägen, die alle so lang sein müssen, dass sie von der Ringschiene aus bis über den Stein reichen, damit nachher noch Material zum Fassen bleibt. Bei allen vier Stotzen auf einer Seite diagonal die Stotzen dreieckig feilen und das dreieckige nach unten auslaufen lassen.

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Zusammensetzen der Fassung (Rahmen und Stotzen):

In dem Rahmen nacheinander immer eine Ecke rausnehmen und auf die Größe des Stotzens einfeilen und diesen mit der angefeilten Seite nach innen mit dem Laser fixieren. Wenn alle Stotzen fixiert sind wird alles gelötet, wobei aufgepasst werden muss, dass nix verschmort, da die Stege des Rahmens nur sehr dünn sind.

Wichtig: Die Stotzen müssen leicht schräg verlaufen, also unten enger beieinander stehen als oben, damit der Stein beim Fassen gut sitzt.

Nach dem Löten die Fassung versäubern, fein schmirgeln und von innen aufpolieren.

Montieren des Ringes (Ringschienen, Stege und Fassung):

Als Erstes werden aus dem gleichen Draht der Ringschiene drei Stege absägen und so feilen, dass der Abstand der Ringe nachher so groß ist, dass die Fassung oben mit dem Ende der Ringschiene abschließt. Diese werden dann mit dem Laser fixiert alle drei im gleichen Abstand zueinander und rechtwinklig zu den beiden Ringschienen. Schwierig war hier, dass die beiden Ringe genau parallel zueinander sein mussten, zur Hilfe kann man diese zum Beispiel beim Fixieren über das Unterteil eines Kugelpunzens stecken. Wichtig ist hier nur, dass die Ringe nicht zu viel Spiel haben und wackeln.

Auf die gegenüberliegende Seite der Stege wird die Fassung fixiert, welche vorher so gefeilt wird, dass sie genau auf dem Ring aufliegt. Dann wird alles gelötet und anschließend die Lotstellen versäubert und alles geschmirgelt und poliert oder mattiert.

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Fassen:

Um den Stein zu fassen wird in alle vier Stotzen eine Kerbe gefeilt, die genau an die Rondiste (breiteste Stelle des Steins) angepasst ist. Die Kerbe wird an der Stelle eingefeilt, an der der Edelstein nachher sitzen soll. Damit ich den Stein einsetzen kann, wird einer der Stotzen nach Außen gebogen und, sobald der Stein drinsitzt wieder zurückgebogen. Da bei der Fassung ein Rahmen unterhalb des Steins sitz werden die Stücke oberhalb des Edelsteins auf dem Stein gebogen, bis dieser nicht mehr wackelt.

Da hier jedoch die Stotzen relativ gerade waren und nicht sehr chronisch mussten zusätzlich die Stotzen auf den Stein gerieben werden, wozu diese auf 0,50mm oberhalb des Steins runtergefeilt werden und dann mit einem Fasshammer das Material auf den Stein getrieben, bis dieser gerade du festsitzt. Hier müssen alle Stotzen immer gleichmäßig runtergetrieben werden, dann zwei diagonal gegenüberliegende festgemacht werden und dann die anderen beiden.

Zum Schluss die Stotzen oben gerade feilen und den Ring  aufpolieren.

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Maren Lange

Weißgoldring mit Turmalin und Brillant

Material: 585/000 Palladium-Weißgold

Edelstein: petrolfarbener Turmalin (im Birnkernschliff)

Die Idee:

Beim Besuch einer Schmuck- und Edelsteinmesse im „Boston-Club“ in Düsseldorf war die Aufgabe, einen Edelstein zu  finden und ihn in einem eigens entworfenen Ring zu verbauen.

Ich wählte einen petrolfarbenen Turmalin im sogenannten „Birnkernschliff“. Farblich zum kühlen Blau passend, entschied ich mich für 585/ooo Palladium-Weißgold als Material für die Ringschiene und Fassungen. Im Weiteren nahm ich einen Brillant als zweiten Edelstein als Pendant zum Turmalin in meinem Entwurf hinzu. Wie darin zu sehen ist, verläuft die Ringschiene im oberen Bereich, dort, wo die Fassungen der Steine ansetzen, geschwungen und von oben gesehen mit einem schmaler werdenden Verlauf.

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Ringschiene:

Im ersten Schritt stellte ich die Ringschiene her. Dafür walzte und zog ich einen runden Weißgolddraht mit 2mm Durchmesser. Diesen Durchmesser sollte der Ring am Ende besitzen. Mit einer Ringbiegezange bog ich den Draht zu einem geschlossenen Ring in Größe 58. Die Endgröße des Ringes war auf 56 vorgesehen; um aber den Schwung biegen zu können benötigte ich etwas mehr Drahtlänge.

Im Anschluss lötete ich den Ring mit 1er-Weißgold-Lot zusammen. Wichtig hierbei war, den Ring komplett auszuglühen, um die vom Biegen verzerrte Kristallstruktur des Metalls zu entspannen und so ein gleichmäßiges und leichtes Schmieden und Biegen zu ermöglichen. Anschließend schmiedete ich mit einem Schmiedehammer einen Verlauf in ein Drittel der Ringschiene, der sich später im gebogenen Schwung wiederfinden sollte.

Dann nahm ich erneut die Ringbiegezange und fing an, den Schwung horizontal zur Ringschiene zu biegen. Schnell fiel es mir schwer, eine gleichmäßige, symmetrische Biegung zu erzielen. Und so bemerkte ich, dass ich vergessen hatte, nach dem Schmieden erneut Auszuglühen. Nur mit gezielten Schlägen mit dem Kunststoffhammer, vielen Biegeversuchen  und Geduld ließ sich der Ring noch wie gewünscht biegen.

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Fassungen:

Im nächsten Schritt galt es, die Fassungen herzustellen. Wie dem Entwurf zu entnehmen wählte ich Krappenfassungen (=Drahtfassungen die einem „Krönchen“ ähneln). Zunächst zog ich den Draht auf 0,8mm Durchmesser für die Turmalinfassung und 0,6mm Durchmesser für die Brillantfassung. Diese unterschiedlichen Stärken lassen sich auf die Anzahl der Stotzen (=Drahtstücke der Fassung, die fast senkrecht zum Stein stehen und den Stein halten) und die Größe des Steins zurückführen.

Turmalinfassung: Mithilfe von Zangen bog ich einen Unterbau aus Draht, auf dem der Turmalin hinterher aufliegen sollte. Er hatte die Form des Turmalins und war so groß, dass wenn der Stein auflag, die Rondiste (=breitester Rand eines geschliffenen Steins) genau den Draht verdeckte. Nun schnitt ich vier gerade, kurze Stücke des Drahtes für die Stotzen ab. Die Länge entsprach etwas länger als die höchste Höhe des Turmalins.

Zwei Stotzen waren für den Halt der Spitze des Steins vorgesehen, die anderen beiden für den breiten, gegenüberliegenden Teil. Ich feilte knapp über einem Ende mit einer Rundfeile eine Kerbe in jeden Stotzen, darin sollte später der Unterbaudraht liegen. Dies dient zu einer schöneren Optik und besseren Stabilität der Fassung. Mit dem Schweißlaser fixierte ich die Stotzen an den vorgesehenen Stellen am Unterbau. Dabei war ein genau gleichbleibender Winkel der Drahtstücke zum Unterbau sehr wichtig. Dieser ist wichtig für die spätere Lage des Steins in der Fassung.

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Montieren des Ringes:

Anschließend lötete ich die Stotzen und den Unterbau zusammen. Hierbei war wichtig, nur so wenig Lot wie möglich, aber so viel wie nötig zu benutzen um feine Lotstellen zu erzielen.

Brillantfassung: Meine Wahl fiel auf eine Krappenfassung mit 5 Stotzen. Die Grundlage dafür war eine runde Öse mit dem Außendurchmesser der Rondiste des Brillanten. Anders als bei der Turmalinfassung feilte ich die Kerben nicht in die Drahtstücke der Stotzen, sondern in die Öse. Eine große Schwierigkeit lag dabei darin, gleiche Abstände zwischen den Einfeilungen zu erzielen. Ich benötigte mehrere Versuche, um ein benötigtes Ergebnis mit Anzeichnen durch Schieblehre und Augenmaß zu erzielen.

Beim Ansetzen der Stotzen stellte sich die nächste große Schwierigkeit heraus. Sie lag darin, die Stotzen frontal gesehen senkrecht zur Öse,  und seitlich gesehen alle im gleichen Winkel zur Öse zu setzen und freihand im Schweßlaser zu fixieren. Nach drei fehlgeschlagenen Versuchen, in denen entweder der Abstand zwischen den Stotzen, der Winkel der Stotzen zueinander oder der Winkel der Stotzen zur Öse nicht stimmten, beschloss ich eine andere Methode zu versuchen.

Man erklärte mir, dass bevor die Schweißlaser benutzt wurden, die Fassung in Knete aufgebaut, mit Gips umgossen und dann im Gips gelötet wurde. So baute ich die Fassung in Knete auf. Anstatt im nächsten Schritt Gips zu benutzen, fixierte ich den Aufbau mit dem Laser und konnte ihn so löten. Auch wie bei der vorangegangenen Fassung, war nur wenig Lot und eine kleine Flamme nötig um saubere Lotstellen zu erzielen. Um einen optisch schönen und stabilen Abschluss an der Unterseite der Brillantfassung zu erreichen, fräste ich die Stotzen auf gleicher Höhe mit einem Kugelfräser ein und lötete eine zweite kleinere Öse ein. Ich wählte den Abstand der beiden Ösen so, dass sie im Nachhinein oben und unten mit der Ringschiene abschließen.

Im Weiteren passte ich die Ringschiene im äußersten Punkt des gebogenen Schwungs an die Fassungen an. Mit Kugelfräsern und  der Rundfeile arbeitete ich die Form der Krappenfassungen in die Schiene, sodass sie optisch schön saßen. Dabei passte ich die Fräsungen so an, dass die Oberkanten der Unterbauösen der Fassungen mit der Oberkante der Ringschiene abschlossen. Dann versäuberte ich den Ring durch feines Schmirgeln und Polieren. Zunächst lötete ich die Turmalinfassung an, anschließend die Brillantfassung.

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Fassen:

Das Fassen war der letzte Schritt und benötigte zunächst einige Vorübungen. So nutzte ich die missglückten Krappenfassungen des Brillanten,  um daran zu üben, wie tief die einzelnen Stotzen eingefräst werden mussten, damit der Brillant gleichmäßig und gerade darin liegt. Auch das Abschneiden, Andrücken und Versäubern der nach oben überstehenden Stotzen übte ich.

Beim Andrücken der Stotzen an den Stein durch eine feine Zange lag die Schwierigkeit darin, gleichmäßige Abstände und Winkel zu wahren und die Stotzen nicht durch zu häufiges Biegen  abzubrechen. So verfuhr ich auch mit den Fassungen am Ring. Die Brillantfassung fräste ich beim ersten Mal zu tief ein, sodass ich alle Kerben durch aufgelaserten Weißgolddraht auffüllen musste. Dabei beschädigte ich einen Stotzen zu stark und musste ihn erneuern. Bei der Turmalinfassung musste ich die Einfräsungen der Stotzen an die Rondistbreite des Steins (breiter als beim Brillant)  anpassen. Desweiteren musste ich beim Turmalin die oberen Stotzenenden eng an den Stein treiben (=hämmern), damit er nicht mehr beweglich war. Dazu nahm ich einen Fasserhammer und trieb das Metall der Stotzen an den Stein.

Abschließend arbeitete ich den gesamten Ring und die Fassung durch Polieren und Säubern auf.

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19 Aug 2016

Ausstellung im Golfclub Gut Neuenhof 15.09.2016

Liebe Kunden,

am 15.09.2016 von 11:00 – 22:00 Uhr findet im Golfclub Gut Neuenhof in Fröndenberg eine ganz besondere Ausstellung statt. Neben unserer Schmuckausstellung haben wir uns dieses mal etwas ganz besonderes ausgedacht… wir werden ein Live-Modelshooting vor Ort durchführen. Es erwarten Sie dabei auch ganz besondere Ausstellungsstücke aus der Welt der Perlen… lassen Sie sich überraschen 🙂

Hier geben wir Ihnen schon einmal einen kleinen Einblick wie die Ergebnisse unseres letzten Shootings bei uns am Bahnhof ausgesehen haben. Wir hoffen, dass Ihnen der Ausblick gefällt und wir Sie neugierig auf die kommende Ausstellung gemacht haben.

Wir freuen uns schon riesig auf den Termin!

Viele Grüße
Ihr Team vom Atelier Juvenile

 

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24 Jun 2016

Ladys Day am Golfclub Gut Neuenhof

Es ist zwar schon ein Welichen her, aber wir möchten uns hiermit noch einmal herzlich beim Golfclub Gut Neuenhof bedanken, dass wir dort unsere Schmuckstücke beim Ladys Day (02.06.) ausstellen konnten.
Wir hatten sehr viel Spaß mit Ihnen und wir hoffen, dass Sie unseren kleinen Ausflug in die Edelsteinkunde ebenfalls genießen konnten.

Am 15. September 2016 sind wir dann wieder bei Ihnen und bringen schöne neue Kostbarkeiten mit… wir freuen uns!

PS: Haben Sie auch Interesse daran, dass wir zu Ihnen kommen und unsere Schmuckstücke ausstellen – z.B. bei einem Turnier, einem Festtag oder einer anderen Veranstaltung?
Kontaktieren Sie uns – vielleicht findet sich ein Weg, dass wir auch zu Ihnen kommen.

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20 May 2016

Kunst auf Schuberts Hof 12.06.2016

Liebe Kunden,

wie bereits angekündigt werden wir am Sonntag den 12.06.2016 von 11-18 Uhr an der Ausstellung Kunst auf Schuberts Hof in Fröndenberg-Stentrop teilnehmen.

Auf dem sehr schönen und geschichtsträchtigen Hof der Familie Schubert werden insgesamt 27 Aussteller u.a. aus den Bereichen Malerei, Dekoration, Floristik, Schneiderarbeiten und Skulpturen sowie uns als Goldschmiede Ihre Arbeiten präsentieren. Wir würden uns freuen Sie in dieser besonderen Athmosphäre begrüßen zu dürfen und unsere neuesten Schmuckstücke zeigen zu dürfen.

Liebe Grüße
Ihr Team des Atelier Juvenile

Eine Wegbeschreibung sowie eine Ausstellerliste finden Sie hier:

Flyer mit Wegbeschreibung

Ausstellerliste

 

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